Klimaschutz in Jugendwerkstätten und Produktionsschulen

Jugendwerkstätten und Produktionsschulen sind Fördereinrichtungen für benachteiligte Jugendliche im Übergangssystem Schule Beruf. In der Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen spielt Energiebildung bisher so gut wie keine Rolle. Mit dem Projekt vom BMU geförderten Projekt  soll Energiebildung ein fester Bestandteil in der berufsqualifizierenden Arbeit werden.

 

Unter den über 100 Jugendwerkstätten Niedersachsens wurden 10 Einrichtungen geworben, die am Projekt teilnahmen. Im Laufe des zweijährigen Projektes wurden die pädagogischen Fachkräfte der Einrichtungen als Multiplikatoren geschult. Didaktisch aufbereitetes Aktionsmaterial für die einzelnen Werkstattbereiche (Küche, Büro, Holz, Metall, Hauswirtschaft, Zweirad) wurden im Projekt entwickelt. Besondere Beachtung haben wir auf die Erarbeitung von Materialien im Wohnumfeld der Jugendlichen gelegt. Denn irgendwann wird jede/r Teilnehmer/in eine eigene Wohnung beziehen und sich wundern wie hoch die monatliche Energiekostenabrechnung ist. Die Materialien haben daher insbesondere den Blickwinkel der Kosten erhalten.

Mehr als 200 Charts und stehen zum Download bereit.

Die teilnehmenden Jugendwerkstätten und Produktionsschulen haben zunächst von uns eine kostenlose Energieeffizienzberatung bekommen. Damit wurde den teilnehmenden Einrichtungen geholfen ihren Energie- und Wasserverbrauch zu senken.

Die Ergebnisse wurden landes- und bundesweit der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Darüber hinaus wurde der bundesweite Transfer durch eine begleitende Untersuchung mit ausgewählten Jugendwerkstätten und Produktionsschulen in den einzelnen Bundesländern vorbereitet.

 

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Dieses Projekt wurde gefördert durch: